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Jugend, U10 - Starke Moral trotz Niederlage in Coburg



Nach über einem Jahr ohne Pflichtspielniederlage musste die E2-Jugend des FC Lichtenfels ausgerechnet beim Auswärtsspiel gegen die spielstarke E1 des FC Coburg wieder eine Niederlage hinnehmen. Doch das Ergebnis erzählt nur einen Teil der Geschichte – denn die jungen Lichtenfelser unter Trainer-Duo Sebastian Werner und Lisa Waigand zeigten beeindruckenden Teamgeist und gaben sich zu keiner Zeit auf.


Der Start in die Partie gelang vielversprechend: Mit einer sehenswerten Kombination über Bob Marr und Finn Stamm setzte Jonas Nikol früh ein Ausrufezeichen und brachte den FCL mit 0:1 in Führung. Doch die Coburger, technisch versiert und im Zusammenspiel sehr sicher, fanden zunehmend besser ins Spiel. Vor allem im zweiten Viertel geriet die Lichtenfelser Defensive unter Druck, was die Gastgeber eiskalt ausnutzten und das Spiel auf 3:1 drehten. Zwar verkürzte Bob Marr mit viel Einsatz auf 3:2, doch Coburg blieb am Drücker und zog bis zur Halbzeit auf 5:2 davon.


Wer nun dachte, die Gäste würden sich hängen lassen, wurde eines Besseren belehrt. Mit viel Herz, Einsatz und unbändigem Willen kämpfte sich der FCL zurück ins Spiel. Jonas Nikol sorgte für das 5:3 und brachte neue Hoffnung ins Lichtenfelser Lager. Die Mannschaft glaubte weiter an ihre Chance und ging hochmotiviert ins Schlussviertel.


Doch erneut erwischte Coburg den besseren Start und stellte früh auf 6:3. Die Antwort der Lichtenfelser ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Jonas Nikol erzielte seinen dritten Treffer zum 6:4. Die Aufholjagd war spürbar – doch trotz aller Bemühungen und weiterer Chancen gelang es nicht mehr, das Spiel zu drehen. Ein spätes Tor der Gastgeber besiegelte schließlich den 7:4-Endstand.


Am Ende stand eine Niederlage gegen einen starken Gegner – aber auch eine Leistung, auf die die Mannschaft stolz sein kann. In einer energiereichen Partie erspielten sich die Lichtenfelser zahlreiche Möglichkeiten, die mit etwas mehr Glück auch zu einem anderen Ergebnis hätten führen können. Besonders bemerkenswert: Kein Spieler ließ den Kopf hängen. Stattdessen überwog der Zusammenhalt – und die klare Entschlossenheit, es im Rückspiel besser zu machen.


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