Herren II, Vorbereitung - Unentschieden im dritten Vorbereitungsspiel
- FCL
- 10. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Bild: Paul Bornschlegel
Die Kreisligamannschaft um das Trainergespann Heiko Konrad und Daniel Oppel empfing zum dritten Vorbereitungsspiel nach dem 1:0-Erfolg in Marktgraitz und dem 3:3-Unentschieden in Obersdorf mit der SpVgg Isling den nächsten Gegner aus der Kreisklasse 2 Coburg-Kronach-Lichtenfels zum Schützenfestauftakt auf dem neu angelegten Rasenplatz des 1. FC Lichtenfels.
Bei sommerlichen Abendtemperaturen tasteten sich beide Mannschaften zunächst ab. Mehr als zwei Halbchancen für die FCL-Zweitvertretung bekamen die Zuschauer bis zur ersten Trinkpause nicht zu sehen. Kurz danach verlagerte der FCL das Spiel sehenswert auf die linke Seite, wo Muslim Abdulmuslimov den Ball in den Strafraum flankte und Lukas Kühnberger aus kurzer Distanz nur noch einschieben musste (26.). Die Führung tat der Kreisligamannschaft gut, und sie erspielte sich in der Folge weitere Chancen durch Lukas Neckermann und Daniel Oppel. Kurz vor der Halbzeit hatte Isling seine erste gefährliche Angriffssituation, doch die Hereingabe von Tobias Zollnhofer fand im Sechzehner keinen Abnehmer.
Nach der Pause und jeweils einem Spielerwechsel brachte Daniel Oppel eine Flanke von außen herein, doch Lenni Krappmann verpasste den Ball am Fünfmeterraum nur knapp (47.). In der 63. Minute brachte erneut Daniel Oppel einen scharfen Ball von der Grundlinie in die Gefahrenzone, wo Cem Teige diesen mit einem langen Bein zum 2:0 über die Torlinie drückte. Im direkten Gegenzug wurde Andreas Betz von der SpVgg freigespielt, lief allein auf den letzten FCL-Verteidiger zu und verkürzte eiskalt auf 2:1 (64.). Isling war in der Folge besser im Spiel und gewann mehr Zweikämpfe. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld war es erneut Andreas Betz, der auf das FCL-Tor zustürmte, jedoch im Eins-gegen-eins an Torhüter Christian Fischer scheiterte. Der ehemalige langjährige Kapitän der Lichtenfelser Landesligamannschaft, Tobias Zollnhofer, der nun seine Schuhe für Grün-Weiß schnürt, zeigte kurz vor Schluss seine höherklassige Erfahrung (über 300 Pflichtspiele für den 1. FC Lichtenfels). Zunächst sorgte er mit einem gefährlichen Freistoß für Gefahr, wenig später mit einer präzisen Ecke, die jedoch jeweils keinen Abnehmer fanden. Quasi mit dem Schlusspfiff verwandelte eben jener Tobias Zollnhofer einen direkten Freistoß aus gut 20 Metern zum 2:2-Endstand.
Beide Mannschaften, zwischen denen es gute Freundschaften unter den Spielern gibt, ließen den Abend anschließend gemeinsam auf dem benachbarten Schützenfest ausklingen.
Text: Paul Bornschlegel




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